Schon einige Wochen vor Weihnachten fand ein neuer Fernseher den Weg in meine heimatlichen Gefilde. Nachdem ich das Gerät zum ersten Mal in die Finger bekam, bemerkte ich einen Netzwerkanschluss und musste natürlich direkt schauen, was es damit auf sich hatte. Nach ein paar Suchanfragen im Netz bestätigte sich mein Verdacht, dass sich über diesen Anschluss Filme etc. streamen lassen. Da im Heimnetz sowieso ein Server mit reichlich Plattenplatz (Backup muss sein!) werkelt, darf dieser nun auch als Mediaserver herhalten. Im Folgenden findet ihr ein paar Infos dazu, was dazu benötigt wird und was alles funktioniert.Zunächst hatte ich „uShare“ zum bereitstellen meiner Filmesammlung (alles legale Aufnahmen öffentlich-rechtlicher und privater Sender 🙂 ) verwendet, es jedoch nach einigen Versuchen wieder deinstalliert, da es wohl falsche Informationen an den Server lieferte. Ein zweiter Versuch mit „miniDLNA“ lief schon wesentlich besser. Viel zu sagen gibt es zu diesem Programm nicht, die Installation und Einrichtung ist im ubuntuusers-Wiki bestens beschrieben. Nach der Installation ließen sich die Filme einwandfrei streamen. Leider wird derzeit keine Vorschau angezeigt (warum konnte ich noch nicht herausfinden), was aber fürs erste nicht weiter tragisch ist.

Ein erstes Problem mit „miniDLNA“ trat auf, als ich neue Filme ins Verzeichnis kopierte, die dann nicht gelistet wurden. Das Problem ließ sich jedoch einfach durch den Befehl „minidlna -R“, der einen Refresh der Datenbank herbeiführt, beheben.

Mittels des Paketes „totem-plugins-extra“ lassen sich dann auch unter Ubuntu Filme nach belieben via Totem streamen. Die Performance dabei überraschte mich dabei sehr. Hier noch ein Screenshot davon (angezeigt wird ein Rechner mit Windows 7, ja auch Microsoft kann UPnP):

Filme im heimischen Netzwerk streamen
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