[Update] Eine eigene Paketquelle ist nicht mehr notwendig. Inzwischen installiert das deb-Paket zum Installieren von VS Code ein eigenes Apt-Repository (s. hier).

Für die Entwicklung mit Node.js oder Python verwende ich gerne Visual Studio Code. Auch wenn der Name ein Verwandschaft mit Visual Studio nahelegt, ist VS Code doch „nur“ ein sehr fortgeschrittener Editor und hat nichts mit der (mir persönlich suspekten 🙂 ) Entwicklungsumgebung zu tun.

Leider gibt es jedoch keine Ubuntu/Debian-Paketquellen für VS Code. Dem kann allerdings mit ein bisschen Shell-Scripting abgeholfen werden.

Zunächst muss das Paket dpkg-dev installiert werden. Dieses bringt den Befehl dpkg-scanpackages mit sich, den wir im Folgenden verwenden werden.

Zunächst müssen wir jedoch das aktuellste deb-File für VS Code herunterladen:

curl -s -L -o vscode.deb https://vscode-update.azurewebsites.net/latest/linux-deb-x64/stable

Danach können wir die die notwendigen Repository Metadaten erzeugen:

dpkg-scanpackages . /dev/null | gzip -9c > Packages.gz

Den Ordner mit den beiden Dateien stelle ich mittels Apache auf meinem Raspberry PI bereit. In die Paket-Verwaltung binde ich den Ordner dann mittels der Datei /etc/apt/sources.list.d/vscode.list ein:

deb https://raspberrypi/path/to/repo/

Alternativ funktioniert auch ein lokales Repository:

deb file:///full/path/to/repo/

Um nicht bei jeder neuen VS-Code Version das Repository manuell erzeugen zu müssen, habe ich alles in ein Shell-Script verpackt, das nächtlich mittels Cron-Job läuft:

#!/bin/bash

cd /var/www/repo

# update VS Code
VS_CODE_DEB="visual-code_latest_x64.deb"
rm $VS_CODE_DEB
curl -s -L -o $VS_CODE_DEB https://vscode-update.azurewebsites.net/latest/linux-deb-x64/stable

# update repo information
dpkg-scanpackages . /dev/null | gzip -9c > Packages.gz

chown -R www-data: .
[Update] Eigene VS Code Paketquelle
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