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Seit ein paar Wochen teste ich einen vServer von linevast.de. Meine Erfahrungen mit diesem noch recht jungen Hoster findet ihr im folgenden.


HINWEIS: Dieses Review entstand auf Anfrage von linevast.de. Als Dank kann ich den Test-Server weiterhin nutzen.


Im August erhielt ich über das Kontaktformular die Anfrage, ob ich Interesse daran hätte, einen Bericht über das Angebot von linevast.de zu verfassen. Hinter dem Hoster linevast.de steckt das recht junge Unternehmen Droptop GmbH. Zusätzlich zu linevast.de bietet das Unternehmen mit upcube.io eine Möglichkeit zum Hosten von Docker-Containern an.

Meine Neugierde sowie die erkennbare Philosophie („Wir lieben Blogger!“) führten dazu, dass ich mich zu einem Test bereiterklärte und wenig später bereits starten konnte.

Interessant war für mich vor allem der Vergleich mit meinem aktuellen Hoster Netcup. Hier bin ich seit Jahren Kunde und habe schon vServer wie auch Webspace getestet.

Der erste Blick

Das erste, das ich zu sehen bekam, waren natürlich das Kundencenter (LINEVASTpanel) sowie die Oberfläche zum Verwalten meines Server (Linevast Servers). Die Gestaltung beider Bereiche ist etwas moderner als das inzwischen ein wenig angestaubte Customer Control Panel von Netcup, hier gilt aber wie immer „Geschmackssache sagte der Affe…“.

Kundencenter

Im Kundencenter besteht — wie üblich — die Möglichkeit meine Kundendaten und Rechnungen einzusehen. Zusätzlich können aber auch zusätzliche Hosting-Pakete und Zusatzpakete zu bestehenden Paketen gebucht werden. Insbesondere die zweite Option finde ich sehr interessant, da hier Erweiterungen wie „1Gbit-Network Upgrade“* (15€ einmalig) oder eine zusätzliche IPv4-Adresse (1,50€/Monat) einfach und unkompliziert gebucht werden können.

Linevast Kundencenter
Linevast Kundencenter

Linevast Server Seite

Auch das Oberfläche zum Verwalten des vServers ist übersichtlich gehalten. Neben Informationen zum aktuellen Resourcen-Bedarf (RAM, swap, HDD) lässt sich der Server neu startet, abschalten, neuinstallieren usw. Auch ein Zugriff über eine Notfall-Konsole lässt sich hier einrichten, so dass man sich (falls man sich mittels kaputter Netzwerk- oder sshd-Konfiguration ausgesperrt hat) einfach einloggen kann.

Zwei Kritikpunkte fallen mir hier ein:

  • Das Root-Kenntwort lässt sich ohne Eingabe das bisherigen Kennwortes eingeben. Ist die Authentifizierung mittels Passwort nicht abgeschaltet, kann jemand mit Zugriff auf das Benutzerpasswort ebenfalls das Root-Passwort zurücksetzen und den vServer kapern. Klar ist die Möglichkeit das Passwort zurückzusetzen sinnvoll (bswp. wenn das Passwort verloren gegangen ist). Eine Zwei-Faktor Authentifizierung wäre hier aber angebracht. Gleiches gilt für die Notfallkonsole
  • Der Reiter „API“ im unteren Bereich ist undokumentiert und erschließt sich mir nur teilweise. Dokumentation oder ein Link dazu wäre wünschenswert.
Linevast Server
Linevast Server Übersicht

Fazit

Bisher habe ich noch keine negativen Erfahrungen gemacht. Zu Anfang habe ich den Server einmal neu installiert. Das ging schnell, einfach und unkompliziert. Ausfälle gab es bisher keine.

Preislich gesehen gibt es nur wenige Unterschiede, die sich hauptsächlich in der Ausstattung der Server niederschlagen. Mal ein GB RAM mehr oder ein Kern weniger führen hier zu annähernd gleichen Preisen. Lobenswert finde ich die Möglichkeit Server auch mit monatlicher Kündigunsfrist zu mieten.

Also: ein paar nette Features in der WebUI, ein paar Kritikpunkte an der Sicherheit, bisher schneller, persönlicher Kontakt –> gut mit Luft nach oben 🙂

 

P.S.: Insbesondere upcube.io werde ich mir bei Gelegenheit noch näher anschauen!

 

*) Die aktuellen Server sind standardmäßig mit einer 1GBit-Anbindung ausgestattet.

Linux vServer bei linevast.de
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